Information Design
Wir verstehen unter dem Begriff Information Design die Konzipierung und Umsetzung komplexer iinteraktiver Lern- und Informationssysteme.

Zwischen Strategieentwicklung und Visualisierung liegen viele Arbeitsschritte. Der gesamte Prozess kann in folgende Phasen unterteilt werden:

1. Strategie
Festlegen von allen Inhalten sowie Lernzielen.

2. Scope
Technische Anforderungen, Festlegen des Informationsbedarfs und der Informationsflüsse.

3. Aufbau
Entwicklung von Scenarios. Definition der Interaktion.

4. Struktur
Gestaltung der einzelnen Navigations- und Interaktionselemente.

5. Oberflächengestaltung
Kreation eines einheitlichen Look and Feel: Icons, Texte, Farben, Fotos…

Beim Interface Design steht die Usability im Vordergrund, beim Navigation Design eher die Accessibility.

(nach J. J. Garrett, Elements of User Experience).
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e-Learning, e-Training, e-Teaching
Ob bei der privaten Bildung oder in der internen Schulung vieler Unternehmen: Lifelong learning – lebenslanges Lernen heisst die Devise. Wir entwickeln für unsere Kunden Konzepte für das firmeninterne Wissensmanagement und hochwertige e-Learning Tools, die individuell angepasst werden können.

Klassische e-Learning Tools
Computer Based Training (CBT)
e-Learning Programme, die auf CD-ROM oder DVD am eigenen Arbeitsplatz, manchmal auch im Netzwerk genutzt werden. Vorteile: können zeit- und ortsunabhängig, auch auf Mobilgeräten eingesetzt werden. Grossformatige Video-Sequenzen und Animationen finden auf dem Datenträger Platz. Nachteile: Erfolgskontrolle durch Aussenstehende ist relativ umständlich.

Web Based Training (WBT)
e-Learning Programme, die in einem Web-Browser laufen, oft über ein Netzwerk. Vorteile: Auswertung und Erfolgskontrolle kann zentral und in Echtzeit erfolgen. Nachteile: Medieneinsatz ist von Bandbreite abhängig, meist nur einfache Flash-Animationen möglich.

Online Tools
Immer öfter wird e-Learning bzw. e-Training modular konzipiert, Frontal-Unterricht und online Seminare wechseln sich ab (blended learning). Verschiedene Tools, die das Web bereitstellt (social software), können dabei zum Einsatz kommen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Evaluation der geeigneten Programme.

Chat- und email-Programme
Intensivieren die Kommunikation und erleichtern das community building.

Wiki Tools
Wikis sind offene Autorensysteme für Webseiten. Jeder Teilnehmer einer Arbeitsgruppe kann jede Seite ohne Programmierkenntnisse ergänzen oder verändern.

Foren und Groupware Tools
Foren sind im Vergleich zum Chat eher zeitunabhängig, dafür mehr themenorientiert. Die Teilnehmer hinterlassen postings (Diskussionsbeiträge). Lehrmaterial kann online zur Verfügung gestellt werden. Groupware unterstützt durch Funktionen wie Dokumenten-Management und Kalender besonders die Team-Arbeit.

Whiteboard- und Virtual Classroom Tools
Online-Seminarteilnehmer können gemeinsam Grafiken und Mindmaps auf einer «Tafel» erstellen, sowie Präsentationen halten. Kommerzielle Virtual Classrooms erlauben zusätzlich die Übertragung von Audio und Video und können auch für Onlinekonferenzen verwendet werden (Webconferencing).

Learning Content Management Systeme (LMS, LCMS)
Diese weitgehend automatisierten Lernplattformen erlauben die Administration und Steuerung des Lernprozesses. Die Fortschritte der Lernenden werden über online Tests verfolgt und protokolliert, Lerninhalte individuell zur Verfügung gestellt.

News-Aggregatoren (RSS-Feeds) und Weblogs
RSS-Feeds dienen zur Verbreitung von Neuigkeiten. So können die Lernenden automatisch über neue Diskussionsbeiträge oder Lerninhalte informiert werden. Weblogs (oder Blogs) erfordern keine Programmierkenntnisse und können e-Learning Projekte in vielen Formen begleiten.
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